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Bioäquivalenz: Unterschied zwischen den Versionen

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==Wissenschaftliche Publikationen==
 
==Wissenschaftliche Publikationen==
 
*[[image: pdf.png]] Röper & Eckstein (BfArM): [http://pharmazie-lehrbuch.de/ilb12/kapitel/4-3%20BQ.pdf ''Bioäquivalenz''] (PDF, 380 KB)
 
*[[image: pdf.png]] Röper & Eckstein (BfArM): [http://pharmazie-lehrbuch.de/ilb12/kapitel/4-3%20BQ.pdf ''Bioäquivalenz''] (PDF, 380 KB)
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*[[image: pdf.png]] Weise, Martina (BfArM, 2017): [https://www.iqwig.de/download/HS17_Weise_Von_der_Bioaequivalenz_zu_Biosimilars_was_traut_sich_Zulassung_und_was_nicht.pdf ''Von der Bioäquivalenz zu Biosimilars – was traut sich Zulassung und was nicht?''] (PDF, 2,2 MB)
  
 
==Weitere interessante Artikel==
 
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Version vom 30. Oktober 2019, 11:33 Uhr

Kapseln von Elvanse Adult in den verfügbaren Dosierungen 30 mg, 50 mg und 70 mg. Das für Erwachsene zugelassene Elvanse Adult ist bioäquivalent zu dem für Kinder und Jugendlichen vorgesehenen Elvanse.Die Präparate sind hinsichtlich des Wirkstoffs (Lisdexamfetamin) identisch. Auch Größe, Form, Färbung und Beschriftung (S489...) der Kapseln sind im Fall dieser beiden Präparate identisch, sodass die Präparate lediglich durch die Produktverpackungen zu unterscheiden sind.

Der Begriff Bioäquivalenz beschreibt die Austauschbarkeit von Arzneimitteln hinsichtlich ihres Wirkstoffs.

Beispiele

Bei den Amphetamin-Präparaten Elvanse und Elvanse Adult um bioäquivalente Produkte, dies trifft ebenso auf Medikinet Retard und Medikinet Adult zu. Bioäquivalente Medikamente entstammen manchmal denselben Herstellungorten, -Prozessen und -Chargen und sind sogar teilweise auch äußerlich nicht unterscheidbar (identische Kapselhüllen). Die Präparate werden dann lediglich in unterschiedlichen Umverpackungen (mit spezifischen Beipackzetteln) ausgeliefert und können ohne Umverpackung nicht mehr unterschieden werden.

Wann gelten zwei Medikamente als bioäquivalent?

Phasen der Entwicklung/Prüfung von Neuentwicklungen und generischen AM-Entwicklungen. Quelle: Röper/Eckstein (BfArM).

Eine hundertprozentige Austauschbarkeit der Wirkstoffe ist nicht immer und nicht zwingend gegeben. Bei generischen Arzneimitteln, die von verschiedenen Herstellern vertrieben werden, können sich verschiedene Parameter (Geschwindigkeit und Ausmaß der Wirkung) in gewissen Grenzbereichen unterscheiden. Für ein Generikum gilt die Vorschrift, dass die Bioverfügbarkeit in einem Bereich zwischen 80 % und 125 % (mit 90 % Konfidenzintervall) des Referenz-Präparats liegen muss, um als bioäquivalent zu gelten.[1] Beispielhaft hierfür sind etwa die Präparate Concerta und Methylphenidat-Neuraxpharm.

Einschränkungen

Wenn ein Medikament bioäquivalent und generisch zum Referenz-Präparat ist, bedeutet dies nicht, dass die Zubereitung identisch ist. Präparat A und Präparat B können beispielsweise bei identischen Formulierungen unterschiedliche Füll- und Hilfsstoffe aufweisen. Präparat A kann beispielsweise Lactose enthalten und daher für Allergiker ungeeignet sein, während Präparat B lactosefrei ist.

Hintergründe

Bioäquivalenz bei Medikamenten tritt zum Beispiel auf,

  • wenn das Patent für einen Wirkstoff ausläuft und Konkurrenzhersteller Generika auf den Markt bringen
  • wenn ein für Kinder und Jugendliche zugelassenes Präparat das erforderliche Zulassungsverfahren für Erwachsene durchlaufen hat.

Wissenschaftliche Publikationen

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Einzelnachweise

  1. Deutsches Apotheken Portal (DAP Lexikon): Bioäquivalenz, abgerufen am 30. Oktober 2019