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'''Darius Krutzek''' ist ein deutscher Neurowissenschaftler, Unternehmer und Medizin- und Wissenschaftsjournalist (VMWJ).<ref name="vmwj">http://www.vmwj.de/wir-ueber-uns/unsere-mitglieder/</ref> Er ist unter anderem an der Dachorganisation [[Caudatus|Caudatus Science & Research]] mitbeteiligt.
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'''Darius Krutzek''' ist ein deutscher Unternehmer und Medizin- und Wissenschaftsjournalist (VMWJ)<ref name="vmwj">http://www.vmwj.de/wir-ueber-uns/unsere-mitglieder/</ref> mit neurowissenschaftlichem Schwerpunkt. Er ist unter anderem an der Dachorganisation [[Caudatus|Caudatus Science & Research]] mitbeteiligt.
  
 
==Akademischer Hintergrund==
 
==Akademischer Hintergrund==

Version vom 14. Januar 2020, 16:33 Uhr

Darius Krutzek im Jahr 2018

Darius Krutzek ist ein deutscher Unternehmer und Medizin- und Wissenschaftsjournalist (VMWJ)[1] mit neurowissenschaftlichem Schwerpunkt. Er ist unter anderem an der Dachorganisation Caudatus Science & Research mitbeteiligt.

Akademischer Hintergrund

Replikation eines Apollo 17-Raumanzugs der NASA (A7L), der in der Köln-Lindenthaler Niederlassung ausgestellt wurde (2015).

Krutzek studierte Anglistik und Amerikanistik sowie Germanistik an der Universität Bonn und studierte anschließend an der Universität Regensburg Psychologie.

Unternehmerische Aktivitäten

Helperior® in Köln (2012-2016)

Nachtaufnahme des Gebäudes in der Krieler Straße in Köln (2015).

Gründung in Köln-Ehrenfeld (2011-2014)

Krutzek gründete im Zuge des Aufbaus eines kommerziellen Förderungsinstituts die Marke Helperior®. Die Entwicklung des Leitkonzepts erfolgte unter Leitung der Kölner Diplom-Psychologin Carolin Weber, welche sich bei Gerhard Lauth ausbilden ließ. Das therapeutische Konzept (überwiegend Lauth/Schlottke) wurde in Teilen den eigenen Voraussetzungen angepasst und remanualisiert, da für die Zukunft die Möglichkeit einer Konzessionierung in Betracht gezogen worden war. Dieser Ansatz wurde später jedoch verworfen. Markteintritt erfolgte im Sommer 2012 als private Bildungseinrichtung in der Kölner Neustadt mit drei Mitarbeitern.

Niederlassung in Köln-Lindenthal (2014-2017)

Im Herbst 2014 setzte Krutzek die betriebliche Erweiterung mit einer neugegründeten Niederlassung in Köln-Lindenthal durch[2] und zeichnete dort für das strategische Geschäft verantwortlich. Der Betrieb wurde dort auf zwei Etagen erweitert und bot Kapazitäten für 30 Schülerinnen und Schüler. Als Besonderheit wurde das Raumdesign des Untergeschosses nach dem Thema „Universum und Raumfahrt“ entworfen, wobei unter anderem ein Originalfragment eines Mondmeteoritens sowie eine Replikation eines Apollo-Raumanzugs (Apollo 17/A7L) ausgestellt wurden. Ab 2015 zog er sich infolge einer längeren Erkrankung aus dem aktiven Geschäft zurück. Ende 2017 gab das Unternehmen bekannt, dass die Liquidierung bereits im Vorjahr vollzogen worden sei. Als wesentlicher Risikofaktor, der zur Einstellung führte, wurde neben Krutzeks unklarem Gesundheitszustand ein seinerzeit noch nicht ausreichend stabilisierter Kostendeckungsgrad mitgeteilt. Die Markenrechte verblieben bei Krutzek.

Beteiligungen an Caudatus Science & Research

Gründung und Ausbau des wissenschaftlichen Wikis ADHSpedia

Krutzek war am Aufbau der nichtstaatlichen, nichtkommerziellen Organisation Caudatus Science & Research beteiligt. Gründungzswecke des Dachnamens waren die finanzielle und organisatorische Zentralisierung zum Betrieb des Wiki-Projekts ADHSpedia. Ende 2012 gelang es Caudatus, den Karlsruher Frontend-Experten Nicola Heck[3] von der Idee des Wikis zu überzeugen. Als technische Basis wurde die von der Wikimedia Foundation zur Verfügung gestellte Open-Source-Infrastruktur Mediawiki[4] gewählt, wobei sämtliche Frontend-Konfigurationen von Heck vorgenommen wurden. Backend-Experte Marcel Linden (CCC Ulm; Spreetropol Systems)[5][6][7] stellte ab 2013 Kapazitäten des Root-Servers KOIOS im Manitu-Rechenzentrum St. Wendel[8] zur Verfügung. Gemeinsam mit Linden zeichnet Heck bis heute für die technische Infrastruktur des Wikis verantwortlich.

In den Folgejahren konnte eine interdisziplinäre Expertenkommission gebildet werden,[9] die sich aktuell überwiegend aus Personen medizinischer und klinisch-psychologischer Fachbereiche zusammensetzt. Als maßgebliche Triebkraft galt der Essener Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Wolfgang Kömen. Diese Synergien ermöglichten die Entwicklung eines kollaborativen Mehrautorenbetriebs nach Wikipedia-Konventionen.[10]

Weitere Aktivitäten und Entwicklungen ab 2016

Krutzek war an der Entwicklung des im deutschsprachigen Europa etablierten Projekts ADHS-Ausweis beteiligt.[11] Hauptverantwortlicher des Projekts ist Wolfgang Kömen → Siehe auch: ADHS-Ausweis.

Unter Regieführung des ARD-Journalisten Mirko Drotschmann, der bei ADHSpedia auch als Pressebeirat eingesetzt ist,[12] produzierte Krutzek Ende 2016 einen Infotainment-Beitrag zum Thema ADHS.[13] Dieser richtete sich vornehmlich an eine jugendliche Zielgruppe und wurde im Januar 2017 auf dem Youtube-Kanal von Drotschmann veröffentlicht. → Siehe auch: Ist ADHS eine Lüge (Kurzbeitrag).

Als weiteres neues Projekt wurde die seit Ende 2016 in der Entwicklung befindliche Software Leandroo angekündigt, welche die ärztliche Entscheidungsfindung (Pharmakotherapie) unterstützen soll.[14] Das Angebot soll sich an Fachärzte richten, welche Erst- oder Neuverordnungen gegenüberstehen. Für die medizinische Datengrundlage des Algorithmus sicherten unter anderem Christian Wolff und Wolfgang Kömen ihre Unterstützung zu, das Developer-Team bilden die Frontend-Entwickler Melissa Jane, Syed Umair Umar sowie ab 2018 Jemar Jude Maranga. Im Sommer 2018 wurde mit dem Pre-Alpha-Testing begonnen.[15] Der Erscheinungstermin musste seit 2016 mehrfach verschoben werden. Der nächste avisierte Release-Zeitraum ist für das Jahr 2020 angegeben worden. → Siehe auch: Leandroo (Software).

Sonstige Aktivitäten

  • Verband der Medizin- und Wissenschaftsjournalisten (VMWJ)[1]
  • Association of Health Care Journalists (AHCJ)[16]
  • Fördermitglied des Chaos Computer Clubs (CCC)
  • Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP)

Siehe auch

Monographien (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise