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Pillen für die Psyche (Dokumentation): Unterschied zwischen den Versionen

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==Inhalt==
 
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Nach dem jahrelangen ADHS-Boom gibt es in Deutschland einen neuen Trend: Kindern, die auffällig sind, Wutanfälle bekommen oder sich langsamer entwickeln, werden jetzt Neuroleptika verabreicht. Das seien extrem starke Psychopharmaka, ursprünglich gedacht für die Behandlung von Schizophrenie bei Erwachsenen und eine Gefahr für Kinder, warnt der renommierte Pharmakritiker Prof. Peter Schönhöfer. Der Film zeigt: Die gesundheitlichen Folgen für Kinder und Jugendliche, denen Neuroleptika verordnet wurden, können im Einzelfall gravierend sein. So kann es zu Störungen der Geschlechtsreife kommen. Inzwischen haben in Amerika Anwälte über tausend Fälle von Jungen gesammelt, die wegen der Nebenwirkungen klagen. Der Anwalt Stephen Sheller vertritt viele dieser Fälle. Die Klagen haben die Pharmaindustrie schon jetzt Milliarden gekostet, das Geschäft mit den Pillen lohnt sich für die Firmen dennoch. Sheller prophezeit: „Erst wenn einer von den Verantwortlichen ins Gefängnis muss und zwar für eine ganze Weile, wird das aufhören“.<ref>Inhaltsangabe von [http://www.zdf.de/zdfzoom/zdfzoom-die-kinderkrankmacher-32760518.html zdf.de]
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Nach dem jahrelangen ADHS-Boom gibt es in Deutschland einen neuen Trend: Kindern, die auffällig sind, Wutanfälle bekommen oder sich langsamer entwickeln, werden jetzt Neuroleptika verabreicht. Das seien extrem starke Psychopharmaka, ursprünglich gedacht für die Behandlung von Schizophrenie bei Erwachsenen und eine Gefahr für Kinder, warnt der renommierte Pharmakritiker Prof. Peter Schönhöfer. Der Film zeigt: Die gesundheitlichen Folgen für Kinder und Jugendliche, denen Neuroleptika verordnet wurden, können im Einzelfall gravierend sein. So kann es zu Störungen der Geschlechtsreife kommen. Inzwischen haben in Amerika Anwälte über tausend Fälle von Jungen gesammelt, die wegen der Nebenwirkungen klagen. Der Anwalt Stephen Sheller vertritt viele dieser Fälle. Die Klagen haben die Pharmaindustrie schon jetzt Milliarden gekostet, das Geschäft mit den Pillen lohnt sich für die Firmen dennoch. Sheller prophezeit: „Erst wenn einer von den Verantwortlichen ins Gefängnis muss und zwar für eine ganze Weile, wird das aufhören“.<ref>Inhaltsangabe von [http://www.zdf.de/zdfzoom/zdfzoom-die-kinderkrankmacher-32760518.html zdf.de]</ref>
  
 
==Weblinks==
 
==Weblinks==

Version vom 12. September 2014, 23:25 Uhr

Pillen für die Psyche - Werden unsere Kinder krank gemacht? ist eine erstmals am 07.05.2014 vom ZDF im Format Zoom ausgestrahlte Kurzdokumentation, die sich kritisch mit Psychomarmaka-Behandlungen von Kindern und Jugendlichen auseinandersetzt.

Inhalt

Nach dem jahrelangen ADHS-Boom gibt es in Deutschland einen neuen Trend: Kindern, die auffällig sind, Wutanfälle bekommen oder sich langsamer entwickeln, werden jetzt Neuroleptika verabreicht. Das seien extrem starke Psychopharmaka, ursprünglich gedacht für die Behandlung von Schizophrenie bei Erwachsenen und eine Gefahr für Kinder, warnt der renommierte Pharmakritiker Prof. Peter Schönhöfer. Der Film zeigt: Die gesundheitlichen Folgen für Kinder und Jugendliche, denen Neuroleptika verordnet wurden, können im Einzelfall gravierend sein. So kann es zu Störungen der Geschlechtsreife kommen. Inzwischen haben in Amerika Anwälte über tausend Fälle von Jungen gesammelt, die wegen der Nebenwirkungen klagen. Der Anwalt Stephen Sheller vertritt viele dieser Fälle. Die Klagen haben die Pharmaindustrie schon jetzt Milliarden gekostet, das Geschäft mit den Pillen lohnt sich für die Firmen dennoch. Sheller prophezeit: „Erst wenn einer von den Verantwortlichen ins Gefängnis muss und zwar für eine ganze Weile, wird das aufhören“.[1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Inhaltsangabe von zdf.de