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Ritalin - Medizin, die krank macht? (Dokumentation): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Ritalin - Medizin, die krankt macht?''' ist eine erstmals am 03.02.2012 vom Sender 3SAT ausgestrahlte [[ADHS-Filme|Dokumentation]], die sich kritisch mit dem Thema [[Pharmakotherapie|Medikation]] der [[ADHS]] auseinandersetzt. Die Sendung ist eine französische Produktion von  Fabienne Clément und Myriam Gazut und wurde in deutscher Sprache synchronisiert.
  
 
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Krank macht es aber noch in einem ganz anderen Sinne. Denn seit durch die Einnahme von Ritalin unruhige Kinder beruhigt und zerstreute Eltern im Handumdrehen zielstrebig werden, boomt die Diagnose ADHS regelrecht. Fast scheint es, es gäbe die Krankheit vor allem, weil es das Medikament dazu gibt. Werbekampagnen in den USA fordern dazu auf, mentale Missstände bei Kindern nicht länger zu leugnen sondern durch Medikamente zu beheben.
 
Krank macht es aber noch in einem ganz anderen Sinne. Denn seit durch die Einnahme von Ritalin unruhige Kinder beruhigt und zerstreute Eltern im Handumdrehen zielstrebig werden, boomt die Diagnose ADHS regelrecht. Fast scheint es, es gäbe die Krankheit vor allem, weil es das Medikament dazu gibt. Werbekampagnen in den USA fordern dazu auf, mentale Missstände bei Kindern nicht länger zu leugnen sondern durch Medikamente zu beheben.
  
Die Dokumentation "Ritalin" zeigt, wie schmal die Trennlinie zwischen "krank" und "gesund", "auffällig" und "normal" ist, wenn es um ADHS geht. Sie zeigt den Trend bei Ärzten und Eltern, im Zweifelsfall lieber "krank" zu diagnostizieren, weil die Lösung gleich zur Hand ist - ganz im Sinne der Pharmaindustrie.<ref>Inhaltsangabe von 3sat.de</ref>
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Die Dokumentation "Ritalin" zeigt, wie schmal die Trennlinie zwischen "krank" und "gesund", "auffällig" und "normal" ist, wenn es um ADHS geht. Sie zeigt den Trend bei Ärzten und Eltern, im Zweifelsfall lieber "krank" zu diagnostizieren, weil die Lösung gleich zur Hand ist - ganz im Sinne der [[Pharmaindustrie]].<ref>Inhaltsangabe von 3sat.de</ref>
  
 
==Rezeption==
 
==Rezeption==
Adam Alfred beurteilte die Sendung als "Ritalin-Bashing".<ref>http://adhsspektrum.wordpress.com/2012/03/05/ritalin-bashing-und-kein-ende/</ref>
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==Weblinks==
 
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==Einzelnachweise==
 
==Einzelnachweise==
 
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Aktuelle Version vom 14. Juni 2016, 22:34 Uhr

Ritalin - Medizin, die krank macht?
Filmgattung Dokumentation
Alterbeschränkung / Empfehlung k.A.
Erscheinungsjahr 2012

Ritalin - Medizin, die krankt macht? ist eine erstmals am 03.02.2012 vom Sender 3SAT ausgestrahlte Dokumentation, die sich kritisch mit dem Thema Medikation der ADHS auseinandersetzt. Die Sendung ist eine französische Produktion von Fabienne Clément und Myriam Gazut und wurde in deutscher Sprache synchronisiert.

Inhalt

Ritalin steigert die Konzentrationsfähigkeit. Das ist unbestritten. Die schulischen Leistungen von Kindern, die unter Unruhe leiden, werden durch Ritalin meistens besser. Auch bei Erwachsenen wirkt das Medikament und sorgt dafür, dass man sich weniger verzettelt und Aufgaben entschlossener angeht. Angesichts dieser Erfolge werden die Nebenwirkungen des Medikaments gern verdrängt: Ritalin hemmt den Appetit, führt zu Einschlafproblemen, kann Depressionen hervorrufen und bei Kindern das Wachstum beeinträchtigen.

Krank macht es aber noch in einem ganz anderen Sinne. Denn seit durch die Einnahme von Ritalin unruhige Kinder beruhigt und zerstreute Eltern im Handumdrehen zielstrebig werden, boomt die Diagnose ADHS regelrecht. Fast scheint es, es gäbe die Krankheit vor allem, weil es das Medikament dazu gibt. Werbekampagnen in den USA fordern dazu auf, mentale Missstände bei Kindern nicht länger zu leugnen sondern durch Medikamente zu beheben.

Die Dokumentation "Ritalin" zeigt, wie schmal die Trennlinie zwischen "krank" und "gesund", "auffällig" und "normal" ist, wenn es um ADHS geht. Sie zeigt den Trend bei Ärzten und Eltern, im Zweifelsfall lieber "krank" zu diagnostizieren, weil die Lösung gleich zur Hand ist - ganz im Sinne der Pharmaindustrie.[1]

Rezeption

Adam Alfred beurteilte die Sendung als „Ritalin-Bashing“.[2]

Weblinks

Einzelnachweise

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