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Caudatus Science & Research

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Caudatus Science & Research (Kurzform: Caudatus) ist eine nichtstaatliche Organisation, die in den Jahren 2012 und 2013 in Deutschland mit dem Ziel gegründet wurde, nach den Kriterien der US-amerikanischen Wikimedia-Stiftung hochwertige und wissenschaftlich gesicherte Informationen zum Thema ADHS und Aufmerksamkeitsstörungen in einem enzyklopädischen Stil insbesondere im Internet zu veröffentlichen.

Dieses Ziel sollte zunächst für den deutschsprachigen Raum unter Verwendung des freien Hypertextsystems MediaWiki realisiert werden. Das deutsche Projekt ADHSpedia wurde am 1. Februar 2013 in Köln gestartet.

Gründung

Caudatus wurde am 1. Februar 2013 mit der Einführung des deutschsprachigen ADHSpedia-Wikis unter anderem von der Dortmunder Rehabilitationspsychologin Anja Engelmann ins Leben gerufen. Die Organisation sollte zunächst ohne festgelegte Rechtsform agieren. Zum Launch des deutschsprachigen Wikis wurden von zunächst drei Autoren einige themenspezifische Artikel nach Wikipedia-Kriterien publiziert. In den Folgejahren vergrößterte sich die Anzahl der Projektbeteiligten auf 70 Personen.

Namensgebung

Bis Frühjahr 2016 wurde die Organisation unter dem Namen AE Europe geführt. Namensgebend war die Caudatus-Mitbegründerin Anja Engelmann, deren Initialien im vorherigen Organisationsnamen enthalten waren. Nachdem sich Engelmann infolge familiären Nachwuchses bereits ab Ende 2015 mehr und mehr aus der Organisation zurückgezogen hatte, wurde beschlossen, die Organisation fortan unter dem Namen Caudatus Science & Research zu führen. Der Name leitet sich vom gleichnamigen Basalganglien-Anteil Nucleus Caudatus ab. Darius Krutzek gab an, dass ihn bei der Namensfindung die Befunde inspiriert hatten, dass das Kerngebiet an der Vertrauenseinschätzung von Subjekten und Objekten beteiligt zu sein scheint.[1] [2]

Finanzierung und Organisation

Projekte, welche von Caudatus entwickelt und betreut werden, werden bislang ausschließlich durch den privaten Organisationsfonds finanziert.

Siehe auch

Weblinks

Weitere interessante Artikel

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Einzelnachweise

  1. Angelika Dimoka, Paul A. Pavlou, Fred D. Davis: NEURO-IS: The Potential of Cognitive Neuroscience for Information Systems Research. 2007, S.8.
  2. Rene Riedl, Fred Davis, Rajiv Banker, Peter Kenning: Neuroscience in Information Systems Research: Applying Knowledge of Brain Functionality Without Neuroscience Tools. Springer, Heidelberg 2017.