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Klaus-Peter Lesch

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Klaus-Peter Lesch

Klaus-Peter Lesch (*4. März 1957 in Würzburg) ist ein deutscher Psychiater und Professor an der Universität Würzburg. Lesch hat einen Forschungsschwerpunkt im Bereich ADHS.

Ausbildung und wissenschaftliche Karriere

Lesch studierte von 1977 bis 1983 Medizin an den Universitäten Würzburg (Deutschland), Bern (Schweiz) und Kapstadt (Südafrika). Während seines Studiums wurde er Mitglied im Corps Bavaria Würzburg. 1984 promovierte er an der Klinik für Neurologie des Klinikums der Universität Würzburg und arbeitete dort von 1985 bis 1990 als Assistenzarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

Von 1990 bis 1992 war er als Fogarty Research Fellow in der Abteilung für Neuropharmakologie unter der Leitung von Dennis L. Murphy am National Institute of Mental Health in Bethesda, Maryland/USA, tätig.

An der Universität Würzburg war er von 1993 bis 1995 Oberarzt und Arbeitsgruppenleiter in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Nach der Habilitation hatte er in Würzburg von 1995 bis 2000 eine Hermann und Lilly Schilling-Stiftungsprofessur für klinische Neurowissenschaften inne.

Mitgliedschaften

Zitate

Zur Genetik der ADHS

  • „Früher vermuteten die Forscher, einige wenige Gene würden ADHS auslösen; doch das trifft, wenn überhaupt, nur auf ganz wenige Familien zu. Für die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung gilt: Vermutlich sind es 500 bis 1000 Gene, die einen – jeweils minimalen – Einfluss auf das Temperament und die Konzentrationsfähigkeit des Menschen haben. Diese sind mithin auch keine Krankheitsgene, vielmehr gehören sie zur natürlichen Ausstattung des Menschen“.[1]

Zum Krankheitswert der ADHS

  • „ADHS ist ein Extrem einer Persönlichkeitsvariante, das zunächst einmal gar keinen Krankheitswert besitzt [...] Der hohe Energiepegel, der Enthusiasmus, sich mit einer Sache auseinanderzusetzen, die große Kreativität, die Fähigkeit zum Querdenken und der Gerechtigkeitssinn – all das sind Ressourcen, die für unsere Gesellschaft wichtig sind“.</ref>

Weblinks

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Einzelnachweise