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AFA-Algen

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Siehe auch: Behandlung (Hauptartikel)

AFA-Algen
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Indikation keine (ohne Arzneimittelzulassung)
Wirksamkeit unbelegt
Wirkung unbekannt / unspezifisch
Unbedenklichkeit Toxische Wirkungen möglich[1]

AFA-Algen (Aphanizomenon flos-aquae), auch als Grüne Spanalgen bezeichnet, sind zu den Blaualgen gehörende Cyanobakterien, die als Arzneimittel nicht zugelassen sind. Gängige Handelsbezeichnungen für die meist in Pulver- oder Tablettenform vertriebenen Präparate sind Uralgen, AFA-Algen oder Bluegreen. AFA-Algen werden unter anderem als Alternativpräparat zu Methylphenidat zur Behandlung von ADHS beworben. Eine medizinische Wirksamkeit ist nicht nachgewiesen.

Warnungen

Im Rahmen einer Untersuchung von sechzehn als Nahrungsergänzung vertriebenen AFA-Produkten wurden in zehn Fällen bedenklich hohe Mengen Microcystin, einem starken Lebergift, festgestellt. Auch neurotoxische Nebenwirkungen sind möglich.[2] Eine im Jahr 2002 veröffentlichte Presseerklärung des BfArM und des BfR warnt vor dem Konsum von AFA-Algen.[3] Die Pressemitteilung beinhaltet Hinweise darüber, dass ein Nutzen durch die Einnahme AFA-Algen-haltiger Präparate nicht nachgewiesen und eine Gesundheitsgefährdung nicht auszuschließen ist.

Weblinks

Wikipedia - Grüne Spanalge

Weitere interessante Artikel

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Quellen

  1. http://www.praxis-drhorn.de/afa.htm
  2. Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCne_Spanalge
  3. http://web.archive.org/web/20020806021657/http://www.bgvv.de/presse/2002/pr_02_08.htm


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