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ADDitude Magazine

Aus ADHSpedia
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ADDitude Magazine
Logo
Gründungsjahr 1998
Herausgeber New Hope Media
Land USA
Sprache Englisch


Das ADDitude Magazine (kurz: ADDitude Mag) ist ein seit 1998 vierteljährlich erscheinendes, US-amerikanisches Unterhaltungs- und Verbrauchermagazin zur Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), die von New Hope Media herausgegeben wird. Es enthält Selbsthilfe- und Fachartikel zu ADHS. Das Magazin behandelt Themen wie Diagnostik der ADHS bei Kindern und ADHS bei Erwachsenen, Erziehung von Kindern mit ADHS, Lernbehinderungen sowie schulische Herausforderungen. Die offizielle Website des ADDitude Magazine wurde im April 2007 ins Leben gerufen und enthält kostenlos durchsuchbare Archive, praxisbezogene Expertenkommentare, ADHS-Blogger, ADHS-Diskussionsforen und ein Verzeichnis von ADHS-Dienstleistern.

Aufgrund der aktiven Bewerbung pseudomedizinischer und homöopathischer Arzneimittel stand das ADDitude Magazine immer wieder in der Kritik.

Advisory Board

Mitglieder des medizinischen Beirats sind mitunter prominente Persönlichkeiten aus der ADHS-Praxis und Wissenschaft, darunter Thomas E. Brown, Patricia Quinn und Edward Hallowell. Russell Barkley trat im Jahr 2021 aus dem Advisory Board aus.

Kritik

Das ADDitude Magazine wird unter anderem aufgrund seiner aktiven Bewerbung von homöopathischen Arzneimitteln und pseudomedizinischen Markenprodukten kritisiert. So existieren Toplisten, in welchen beispielsweise eine „Top 5“ homöopathischer und „natürlicher Arzneimittel“ geführt wird.[1] Für die Behandlung von ADHS mit Nahrungsergänzungsmitteln werden in einer von Kritikern als pseudowissenschaftlich angesehenen Präsentationsweise zum Beispiel die Markenprodukte Accentrate110[2] und Vayarin[3] beworben. Darüber hinaus werden auch eigene kostenpflichtige Produkte beworben, welche wiederum alternative Behandlungsempfehlungen beinhalten.[4]

Blockierung durch das Subreddit r/ADHD

Das Subreddit r/ADHD blockiert Referenzierungen des ADDitude Magazine mit der Begründung, dass dieses Schleichwerbung betreibe und unseriöse Behandlungsmethoden mit fehlenden oder pseudowissenschaftlich verbrämten Wirksamkeitsnachweisen propagiere (Junk Science).[5]

Trivia

Das ADDitude Magazine trug maßgeblich zur Popularisierung des klinisch unfundierten Szenebegriffs Rejection Sensitive Dysphoria bei.

Siehe auch

Weblinks

Weitere interessante Artikel

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Einzelnachweise